Beinahe alle Seeleute und die meisten fahrenden Händler
können kein Familienleben führen, wie die anderen Bürger.
Es gibt auch hier Ausnahmen, wo die Schiffsbesatzung hauptsächlich
aus Familienmitgliedern besteht und wo fahrende Händler auf
großen Karren von Frau und Kindern begleitet werden. In
aller Regel sind sie jedoch unverheiratet.
Unter den Seeleuten besteht daher oft eine beinahe familiäre
Verbundenheit, die sie nach mehreren gemeinsamen Fahrten sehr
stark zusammenschweißt. Umso schwieriger ist es, eine funktionierende
Mannschaft auf die Beine zu stellen. So bildet sich auf einem
Schiff in der Regel ein harter Kern von Gleichgesinnten, während
andere Mitglieder der Mannschaft nach nur einer oder zwei Reisen
ausgetauscht werden. Wenn sie zu alt werden, um auf Schiffen mitzureisen,
kehren sie zu ihrer Familie zurück. Fahrende Händler
dagegen reisen meist allein, kehren aber regelmäßig
für einige Tage oder Wochen zu ihren Familien zurück.
Händler sind ein besonderer Schlag von Menschen. Sie ziehen meist mit zwei oder drei Karren durch die Lande und kaufen hier Dinge, um sie woanders mit Gewinn wieder zu verkaufen. Zwar versorgen sich die meisten Dörfer selbst mit allem Nötigen, aber ein bisschen Luxus oder mal ein wenige Abwechslung im Aussehen der Teller und Töpfe hat ja noch niemandem geschadet. Einen guten Leumund haben sie trotzdem selten, leisten sie doch in den Augen der meisten Leute nichts richtiges sondern scheffeln nur Geld.
Die Händler des Meeres haben mit den normalen Bürgern nicht viel zu tun. Sie transportieren ihre Frachten und zuweilen auch Passagiere im Auftrag von Händlern und treten außerhalb der Häfen kaum je in Erscheinung. Ihr Ruf ist mit dem der Händler vergleichbar, nur schlechter. Ihr Leben auf See, im Element des Gottes Poseidon, macht sie in den Augen vieler Leute verdächtig.