Als Geistliche in den Dörfern und Städten halten
Priester zu einem großen Teil das Gemeindeleben aufrecht.
Sie besuchen die Leute an ihen Geburtstagen, haben ein offenes
Ohr für deren Sorgen und Nöte und erzählen die
eine oder andere denkwürdige Geschichte. Sie treten beinahe
niemals tadelnd auf, sondern eher als gutmütige und geduldige
Vermittler zwischen den Göttern und den Menschen. Da die
meisten in Hestiaklöstern ausgebildet wurden, helfen sie den
Menschen auch bei Briefen, Verträgen und Rechnungen. Sie
haben kein festes Einkommen sondern leben von dem, was die Bürger
ihnen freiwillig geben. Daher laden sich Priester mindestens drei
mal am Tag zu irgend jemandem ein, um eine Mahlzeit zu bekommen.
Als Wohnung dient ihnen fast immmer eine kleine Zelle innerhalb
des Dorftempels.
Zu Geistlichen in Klöstern siehe den Abschnitt RELIGION.