Eisenwerker sind insofern eine Ausnahme, als sie ihre Rohstoffe nicht selber beschaffen können. Sie sind auf Eisen- und Kupferhauer angewiesen. Vom Eisenerz und allen übrigen Metallerzen ausgehend machen die Eisenwerker aber fast alles selber. Sie verhütten das Eisen in kleineren Hochöfen und schmieden so ziemlich alles vom einfachen Nagel bis hin zu Waffen und Schmuckstücken. Besonders in den größeren Städten gibt es ein paar Eisenwerker, die nur Waffen oder nur Schmuck herstellen. Obwohl diese ein gutes Auskommen haben, werden sie von den übrigen Eisenwerkern argwöhnisch beobachtet und genießen keinen besonders guten Ruf. Auf den Märkten verkaufen Eisenwerker alle Waren des täglichen Bedarfs, also Nägel und Bestecke, Messer und Töpfe. Waffen und Schmuck gibt es meist nur auf Bestellung.
Nach irdischem Verständnis umfasst die Tätigkeit des Eisenwerkers folgende Handwerksbereiche:
Die Eisenwerker Tharnaks haben sich die Methode "Hestias
Boten", eine Käferart, zu fangen und ihre Säure
zu sammeln bei den Hestiapriestern abgeguckt. Dabei achten sie
sorgfältig darauf, die Käfer nicht zu verletzen und
sie wieder freizulassen, um Hestia nicht zu verärgern. Die
Säure wird genutzt, um Ätzungen an Metallen oder menschlichen
Körpern vorzunehmen. Bedingt durch letzteres werden sie auch
Ätzer genannt.
In früheren Zeiten konnten Ätzarbeiten nur zur Schwarmzeit
der Hestia-Boten vorgenommen werden, da ihre Säure jedes
Material innerhalb kürzester Zeit zersetzte und daher nicht
aufbewahrt werden konnte. Erst, als Steinwerker das Glas entwickelten,
war ein resistentes Material gefunden und die Eisenwerker konnten
die, Hestia-Wasser genannte, Säure lagern.